Das kleine Glossar zu Lettershop, Fulfillment und Dialogmarketing
Fachbegriffe leicht erklärt.
Haben Sie an alles gedacht? Wollen Sie noch mal in Ruhe etwas nachlesen? Dann sind Sie hier richtig: In dieser Liste finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Fulfillment, den Lettershop sowie das Direktmarketing.
3PL (Third-Party Logistics) bezeichnet die Auslagerung von Lager-, Versand- und Logistikprozessen an einen spezialisierten externen Dienstleister. Der Begriff stammt aus dem englischen Sprachraum und bezeichnet den Logistikpartner als dritte Partei neben Verkäufer und Käufer.
Ein 3PL-Dienstleister übernimmt für Händler und Hersteller Aufgaben wie Warehousing, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung. Der Auftraggeber muss dadurch keine eigene Lager- und Versandinfrastruktur betreiben. Im E-Commerce ist 3PL eng mit dem Begriff Fulfillment verknüpft.
Im Unterschied zum 3PL steuert ein 4PL-Dienstleister zusätzlich die gesamte Logistikkette, ohne selbst über eigene Lager oder Fuhrparks zu verfügen. ad-con tritt für seine Kunden als 3PL-Dienstleister auf.
Adressvalidierung bezeichnet die Prüfung und Korrektur von Postadressen auf formale Richtigkeit und Zustellbarkeit. Ziel ist es, fehlerhafte oder unzustellbare Adressen vor dem Versand zu erkennen und zu bereinigen.
Bei der Adressvalidierung werden Angaben wie Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort mit Referenzdaten abgeglichen und, wenn möglich, korrigiert. Dubletten und veraltete Datensätze lassen sich dabei ebenfalls entfernen. Ein bereinigter Adressbestand senkt die Zahl der Rückläufer und vermeidet Portokosten für nicht zustellbare Sendungen.
Adressvalidierung ist ein vorbereitender Schritt in der Mailing-Produktion. ad-con bietet Adressvalidierung als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen an.
API-Anbindung bezeichnet die Verbindung zweier Systeme über eine Programmierschnittstelle zum automatischen Austausch von Daten. Im Fulfillment verbindet die API-Anbindung den Online-Shop mit den Systemen des Dienstleisters.
Über die Schnittstelle werden Daten wie Bestellungen, Artikelstammdaten, Lagerbestände und Sendungsverfolgungsnummern automatisch und in Echtzeit übertragen. Manuelle Eingaben und Datei-Importe entfallen dadurch weitgehend. Verbreitete Anbindungen bestehen zu Shopsystemen wie Shopware, Shopify oder WooCommerce.
Im Unterschied zum manuellen Datenaustausch per Datei erfolgt die Übertragung bei einer API-Anbindung automatisiert. ad-con bindet die Systeme seiner Kunden per API an seine Fulfillment- und Hybridpost-Prozesse an.
Ausgangspost bezeichnet die Gesamtheit aller postalischen Schriftstücke, die ein Unternehmen an externe Empfänger versendet. Dazu zählen Rechnungen, Angebote, Mahnungen, Verträge, Bescheide und Werbebriefe.
Die Ausgangspost umfasst sowohl transaktionale Dokumente aus laufenden Geschäftsprozessen als auch werbliche Aussendungen. In vielen Unternehmen entstehen diese Dokumente in unterschiedlichen Abteilungen und Systemen. Zur effizienten Bearbeitung wird die Ausgangspost häufig gebündelt und über einen Hybridpost-Dienstleister produziert und versendet.
Im Unterschied zur Eingangspost, die ein Unternehmen empfängt, umfasst die Ausgangspost ausschließlich die versendeten Schriftstücke. ad-con übernimmt die Produktion und den Versand von Ausgangspost im Rahmen seiner Hybridpost-Lösungen.
Cut-off-Zeit bezeichnet den spätesten Zeitpunkt an einem Tag, bis zu dem eine Bestellung eingehen muss, um noch am selben Tag bearbeitet und versendet zu werden. Bestellungen nach diesem Zeitpunkt werden erst am folgenden Werktag verarbeitet.
Die Cut-off-Zeit richtet sich nach den Abholzeiten der Versanddienstleister und den internen Abläufen im Lager. Ein Fulfillment-Center legt sie so fest, dass zwischen Bestelleingang und Übergabe an den Paketdienst genügend Zeit für Kommissionierung und Verpackung bleibt. Eine spät angesetzte Cut-off-Zeit erhöht den Anteil der am selben Tag versandfähigen Bestellungen.
Die Cut-off-Zeit ist damit ein zentraler Parameter für den Same-Day-Versand.
Dialogpost bezeichnet ein Produkt der Deutschen Post AG für den Versand von adressierten Werbesendungen zu vergünstigten Portokonditionen. Die Vergünstigung setzt eine Mindestmenge und die Einhaltung bestimmter Sortier- und Formatvorgaben voraus.
Für den Versand als Dialogpost sind in der Regel mindestens 4.000 gleichförmige Sendungen erforderlich. Die Sendungen müssen inhaltlich überwiegend werblichen Charakter haben und nach den Vorgaben der Deutschen Post vorsortiert aufgeliefert werden. Im Gegenzug liegt das Porto deutlich unter dem eines Standardbriefs.
Im Unterschied zur unadressierten Postwurfsendung wird Dialogpost personalisiert und an konkrete Empfängeradressen zugestellt. ad-con wickelt den Versand von Dialogpost als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen ab. Kleinere Versandmengen sind möglich.
Dialogpost bezeichnet ein Produkt der Deutschen Post AG für den Versand von adressierten Werbesendungen zu vergünstigten Portokonditionen. Die Vergünstigung setzt eine Mindestmenge und die Einhaltung bestimmter Sortier- und Formatvorgaben voraus.
Für den Versand als Dialogpost sind in der Regel mindestens 4.000 gleichförmige Sendungen erforderlich. Die Sendungen müssen inhaltlich überwiegend werblichen Charakter haben und nach den Vorgaben der Deutschen Post vorsortiert aufgeliefert werden. Im Gegenzug liegt das Porto deutlich unter dem eines Standardbriefs.
Im Unterschied zur unadressierten Postwurfsendung wird Dialogpost personalisiert und an konkrete Empfängeradressen zugestellt. ad-con wickelt den Versand von Dialogpost als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen ab. Kleinere Versandmengen sind möglich.
Digitale Poststelle bezeichnet eine Software- oder Plattformlösung, über die Unternehmen ihre Ausgangspost digital verwalten und an einen Hybridpost-Dienstleister übermitteln. Sie ersetzt die manuelle Bearbeitung von Ausgangspost im eigenen Haus.
Über die digitale Poststelle werden Dokumente hochgeladen oder per Schnittstelle übergeben, mit Versandoptionen versehen und zur Produktion freigegeben. Der Dienstleister übernimmt anschließend Druck, Kuvertierung und Zustellung. Nutzer können Sendungen zentral steuern, den Status verfolgen und Versandregeln hinterlegen.
Im Unterschied zu einer reinen Druckertreiber-Lösung bündelt die digitale Poststelle die gesamte Steuerung der Ausgangspost in einer Oberfläche. ad-con stellt eine digitale Poststelle im Rahmen seiner Hybridpost-Lösungen bereit.
Dokumenten-Outsourcing bezeichnet die Auslagerung der gesamten Ausgangspost-Produktion an einen externen Dienstleister. Unternehmen übermitteln ihre Dokumente digital, der Dienstleister übernimmt Druck, Kuvertierung, Frankierung und Versand.
Ausgelagert wird der komplette Weg vom fertigen Dokument bis zur Postaufgabe. Das betrifft Schriftstücke wie Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge, Bescheide und Serienbriefe. Für den Versender entfallen der Betrieb eigener Druck- und Kuvertiertechnik sowie die Bevorratung von Papier, Umschlägen und Portomitteln. Die Übermittlung erfolgt in der Regel über eine Software-Schnittstelle oder einen virtuellen Druckertreiber.
Dokumenten-Outsourcing ist der organisatorische Kern des Hybridpost-Verfahrens. ad-con bietet Dokumenten-Outsourcing im Rahmen seiner Hybridpost-Lösungen an.
Dropshipping bezeichnet ein Handelsmodell, bei dem ein Händler Produkte verkauft, ohne selbst einen eigenen Lagerbestand zu führen. Die bestellte Ware wird direkt vom Lieferanten oder einem Fulfillment-Dienstleister an den Endkunden versendet.
Beim Dropshipping leitet der Händler eingehende Bestellungen an seinen Lieferanten weiter, der die Ware lagert und direkt an den Kunden verschickt. Der Händler kommt mit der physischen Ware nicht in Berührung und spart Lager- und Logistikkosten. Im Gegenzug hat er weniger Kontrolle über Bestände, Verpackung und Lieferzeiten.
Im Unterschied zum klassischen Handel mit eigenem Lager übernimmt beim Dropshipping ein Dritter die Lagerung und den Versand.
Druckertreiber-Lösung bezeichnet eine Software, die sich als virtueller Drucker im Betriebssystem installiert und Dokumente per Druckbefehl an einen Hybridpost-Anbieter übermittelt. Statt eines physischen Ausdrucks wird das Dokument digital an den Dienstleister übergeben.
Der Nutzer wählt in seiner gewohnten Anwendung den virtuellen Drucker aus und löst den Druck aus. Das Dokument gelangt daraufhin an den Anbieter, der es druckt, kuvertiert und versendet. Der Vorteil liegt darin, dass keine Umstellung der bestehenden Software erforderlich ist.
Die Druckertreiber-Lösung ist ein verbreiteter Übertragungsweg im Hybridpost-Verfahren. ad-con bietet eine Druckertreiber-Lösung als Teil seiner Hybridpost-Lösungen an.
DV-Freimachung bezeichnet die datenverarbeitungsgestützte Frankierung von Postsendungen, bei der die Freimachung als aufgedruckter Vermerk statt mit Briefmarken erfolgt. Die Sendungen werden im Druckprozess mit einem Freimachungsvermerk oder Matrixcode versehen.
Bei der DV-Freimachung erzeugt eine Software die erforderlichen Frankiervermerke und bringt sie direkt beim Bedrucken auf den Umschlag oder die Sendung auf. Der Vermerk enthält die für die Abrechnung nötigen Angaben und wird von der Deutschen Post maschinell erfasst. Das Verfahren eignet sich besonders für hohe Auflagen, da es das manuelle Frankieren ersetzt.
Im Unterschied zur klassischen Briefmarke oder zum Freistempler wird bei der DV-Freimachung direkt aus den Versanddaten frankiert. ad-con setzt die DV-Freimachung in der Mailing-Produktion ein.
Empfängernahe Produktion bezeichnet den Druck und Versand von Sendungen in einem Druckzentrum, das räumlich nahe am Empfänger liegt. Ziel ist es, Transportwege zu verkürzen und die Laufzeit der Sendung zu reduzieren.
Bei der empfängernahen Produktion werden die Versanddaten an ein Druckzentrum in der Zielregion übermittelt und dort produziert. Dadurch verkürzt sich der Weg von der Produktion bis zur Zustellung. Das Verfahren kommt vor allem bei bundesweit oder international verteilten Empfängern zum Einsatz.
Im Unterschied zur zentralen Produktion an einem einzigen Standort verteilt die empfängernahe Produktion den Druck auf mehrere Standorte.
Fallback-Print bezeichnet den automatischen physischen Briefversand eines Dokuments, wenn die vorgesehene digitale Zustellung nicht gelingt. Der Fallback-Print greift, wenn eine E-Mail nicht zugestellt werden kann oder der Empfänger sie nicht öffnet.
Bei diesem Verfahren wird zunächst der digitale Versandweg genutzt. Scheitert die Zustellung oder bleibt eine Reaktion aus, löst das System automatisch den Druck und den postalischen Versand aus. So wird sichergestellt, dass wichtige Dokumente wie Rechnungen oder Mahnungen den Empfänger erreichen.
Fallback-Print verbindet digitale und physische Zustellung zu einem abgesicherten Versandprozess. ad-con bietet Fallback-Print im Rahmen seiner Hybridpost-Lösungen an.
Falzen bezeichnet das maschinelle Falten von bedruckten Bogen oder Blättern zu einem kleineren, versandfertigen Format. Der Arbeitsschritt gehört zur Weiterverarbeitung im Lettershop und in der Druckindustrie.
Gängige Falzarten sind der Wickelfalz, der Zickzackfalz, der Kreuzfalz und der Fensterfalz. Die Wahl der Falzart richtet sich nach dem Endformat, der Seitenzahl und dem gewünschten Umschlag. Beim maschinellen Falzen durchläuft der Bogen Falzwerke, die ihn an definierten Linien präzise umlegen.
Das Falzen ist die Voraussetzung dafür, dass Anschreiben und Beilagen in das gewählte Umschlagformat passen. ad-con führt das Falzen als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen aus.
Frankierwelle bezeichnet den aufgedruckten Freimachungsvermerk auf Briefsendungen, der die Bezahlung des Portos anzeigt. Der Begriff bezieht sich auf die wellenförmige Markierung, die neben dem eigentlichen Freimachungsvermerk steht.
Die Frankierwelle ist Teil standardisierter Freimachungsformate der Deutschen Post und ersetzt bei maschinell verarbeiteten Sendungen die klassische Briefmarke. Sie enthält in Verbindung mit dem Frankiervermerk Angaben zum bezahlten Porto und zur Sendungsart. Aufgebracht wird sie im Druck- oder Frankierprozess.
Im Unterschied zur Briefmarke wird die Frankierwelle direkt auf den Umschlag gedruckt und nicht aufgeklebt.
Fulfillment bezeichnet den Gesamtprozess der Auftragsabwicklung im E-Commerce, von der Lagerung der Ware über die Kommissionierung und Verpackung bis zum Versand und Retourenmanagement. Der Begriff umfasst alle logistischen Schritte, die nach dem Kaufabschluss bis zur Auslieferung an den Endkunden anfallen.
Ein Fulfillment-Dienstleister lagert die Waren des Händlers ein, entnimmt sie bei einer Bestellung, verpackt sie versandfertig und übergibt sie an einen Paketdienst. Auch die Bearbeitung von Rücksendungen gehört dazu. Angebunden wird der Online-Shop meist über eine Schnittstelle, die Bestellungen, Bestände und Sendungsverfolgung automatisch überträgt.
ad-con bietet Fulfillment als eigenständigen Dienstleistungsbereich für Online-Händler an.
Fulfillment-Center bezeichnet ein spezialisiertes Lager- und Versandzentrum, das auf die Abwicklung von E-Commerce-Bestellungen ausgerichtet ist. Es vereint Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand an einem Standort.
In einem Fulfillment-Center werden die Waren mehrerer Händler eingelagert und bei eingehenden Bestellungen automatisiert oder manuell bearbeitet. Prozesse und Wege sind auf einen schnellen Durchlauf einzelner Bestellungen optimiert. Angebunden ist das Center in der Regel über ein Warehouse-Management-System und Schnittstellen zu den Online-Shops.
Im Unterschied zu einem klassischen Lager, das vor allem auf Bevorratung ausgelegt ist, ist ein Fulfillment-Center auf den Einzelversand ausgerichtet. ad-con betreibt Fulfillment-Kapazitäten für Online-Händler.
Hybridpost bezeichnet ein Versandverfahren, bei dem digital erstellte Dokumente elektronisch an einen Dienstleister übermittelt und von diesem gedruckt, kuvertiert und postalisch zugestellt werden. Das Verfahren verbindet den digitalen Versand beim Absender mit der physischen Zustellung beim Empfänger.
Unternehmen übergeben ihre Dokumente per Software, Druckertreiber oder Schnittstelle an den Hybridpost-Anbieter. Der Anbieter übernimmt Druck, Konfektionierung, Frankierung und Auflieferung bei der Post. Typische Anwendungsfälle sind Rechnungen, Mahnungen, Verträge und Behördenschreiben in hoher Stückzahl.
Im Unterschied zum reinen E-Mail-Versand landet die Sendung bei Hybridpost physisch im Briefkasten des Empfängers. ad-con bietet Hybridpost als eigene Dienstleistung an.
Kitting, auch Setbildung genannt, bezeichnet die Zusammenstellung mehrerer Einzelartikel zu einem gemeinsamen Verkaufsset oder Bundle. Die einzelnen Artikel werden dabei zu einer neuen Verkaufseinheit mit eigener Artikelnummer zusammengefasst.
Beim Kitting werden die benötigten Komponenten aus dem Lager entnommen, gemeinsam verpackt und als Set eingelagert oder direkt versendet. Typische Anwendungsfälle sind Abo-Boxen, Geschenksets, Aktionsbundles und Starterpakete. Das vorbereitete Set lässt sich anschließend wie ein einzelner Artikel kommissionieren und versenden.
Kitting zählt zu den Value Added Services im Fulfillment. ad-con bietet Kitting als Teil seiner Fulfillment-Dienstleistungen an.
Kommissionierung bezeichnet das Zusammenstellen von Waren aus einem Lager gemäß den Positionen einer Kundenbestellung. Der Vorgang bildet den ersten Schritt der Auftragsabwicklung im Lager und ist die Grundlage für die anschließende Verpackung und den Versand.
Bei der Kommissionierung werden die bestellten Artikel anhand einer Pickliste an ihren Lagerplätzen entnommen und für den Versand bereitgestellt. Gängige Methoden sind die Einzelkommissionierung (Single-Order-Picking), die Sammelkommissionierung mehrerer Aufträge (Multi-Order-Picking) und das Batch-Picking. Die Wahl der Methode hängt von Bestellstruktur, Artikelanzahl und Lagergröße ab.
Kommissionierung ist ein zentraler Teilprozess des Fulfillments. ad-con übernimmt die Kommissionierung im Rahmen seiner Fulfillment-Dienstleistungen.
Konfektionierung bezeichnet die Zusammenführung verschiedener Einzelteile zu einem versandfertigen Endprodukt. Im Lettershop umfasst die Konfektionierung das Zusammenstellen aller Bestandteile eines Mailings.
Zu den zusammengeführten Teilen gehören etwa Anschreiben, Flyer, Prospekte, Warenproben, Antwortkarten und der Umschlag. Die Bestandteile werden in der richtigen Reihenfolge gesammelt, gefalzt, kuvertiert und verschlossen. Bei komplexen Aussendungen können auch Beigaben wie Gutscheine oder kleine Werbeartikel eingelegt werden.
Im Unterschied zur reinen Kuvertierung, die nur das Einlegen in den Umschlag meint, umfasst die Konfektionierung den gesamten Zusammenbau der Sendung. ad-con übernimmt die Konfektionierung im Rahmen seiner Lettershop-Dienstleistungen.
Kuvertierung bezeichnet das maschinelle oder manuelle Einlegen von Sendungsbestandteilen wie Anschreiben, Flyern und Beilagen in Briefumschläge. Der Vorgang ist ein zentraler Arbeitsschritt im Lettershop und erfolgt bei größeren Auflagen vollautomatisch auf Kuvertiermaschinen.
Moderne Kuvertiermaschinen verarbeiten je nach Modell zwischen 2.000 und 20.000 Sendungen pro Stunde und können dabei mehrere Beilagen gleichzeitig einlegen, falzen und verschließen. Die maschinelle Kuvertierung setzt voraus, dass alle Sendungsbestandteile in Format, Grammatur und Falzart auf das gewählte Umschlagformat abgestimmt sind.
ad-con bietet Kuvertierung als festen Bestandteil seiner Lettershop- und Hybridpost-Dienstleistungen an.
Lettershop bezeichnet einen Dienstleistungsbetrieb, der Postsendungen in Massenauflage druckt, personalisiert, kuvertiert, adressiert und versendet. Lettershops übernehmen die physische Produktion von Werbe- und Informationssendungen und sind ein zentraler Bestandteil des Dialogmarketings.
Zum Leistungsumfang gehören das Drucken und Falzen, das Einlegen der Beilagen in Umschläge, die Portooptimierung durch Vorsortierung nach Postleitzahlen sowie die Auflieferung bei der Deutschen Post. Verarbeitet werden Auflagen von wenigen Hundert bis zu mehreren Millionen Sendungen.
Im Unterschied zu einer Druckerei, die nur druckt, übernimmt ein Lettershop die gesamte Weiterverarbeitung bis zur Postaufgabe. ad-con betreibt einen Lettershop als Teil seines Dienstleistungsportfolios.
Mailing bezeichnet eine werbliche oder informative Postsendung, die an eine Vielzahl von Empfängern versendet wird. Der Begriff dient im Direktmarketing als Oberbegriff für unterschiedliche Sendungsformate.
Ein Mailing besteht typischerweise aus einem Umschlag, einem personalisierten Anschreiben und optionalen Beilagen wie Flyern, Prospekten oder Antwortkarten. Verbreitete Formen sind das klassische Kuvertmailing, der Selfmailer ohne separaten Umschlag und die unadressierte Postwurfsendung. Versendet werden Mailings von Unternehmen, Vereinen und Organisationen zur Kundengewinnung, Kundenbindung oder Information.
Im Unterschied zum E-Mailing, das digital zugestellt wird, bezeichnet ein Mailing im Lettershop-Kontext eine physische Postsendung. ad-con produziert Mailings als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen.
Multi-Carrier-Versand bezeichnet die Nutzung mehrerer verschiedener Versanddienstleister für den Warenversand innerhalb eines Fulfillment-Prozesses. Statt sich auf einen einzigen Paketdienst festzulegen, wird je Sendung der passende Dienstleister ausgewählt.
Beim Multi-Carrier-Versand entscheidet sich anhand von Kriterien wie Paketgröße, Gewicht, Zielgebiet oder Kundenwunsch, welcher Anbieter eine Sendung übernimmt. Zur Auswahl stehen etwa DHL, DPD, GLS und Hermes. So lassen sich Kosten optimieren, Laufzeiten verkürzen und Ausfälle einzelner Dienstleister abfedern.
Im Unterschied zum Versand über einen einzigen Carrier erhöht der Multi-Carrier-Versand die Flexibilität. ad-con wickelt den Versand über mehrere Carrier im Rahmen seiner Fulfillment-Dienstleistungen ab.
Personalisierung bezeichnet die individuelle Anpassung eines Mailings mit empfängerspezifischen Daten. Dazu zählen Angaben wie Name, Anschrift, Kundennummer, persönliche Angebote oder individualisierte Bilder und Codes.
Grundlage der Personalisierung ist ein aufbereiteter Adress- und Datenbestand, der im Druck mit dem Layout verknüpft wird. Über den Namen hinaus lassen sich Textbausteine, Gutscheincodes, QR-Codes und Bildmotive empfängerindividuell einsetzen. Eine höhere Personalisierungstiefe gilt im Direktmarketing als ein Faktor, der die Rücklaufquote beeinflussen kann.
Im Unterschied zur reinen Adressierung, die nur die Zustelladresse aufbringt, individualisiert die Personalisierung auch den Inhalt der Sendung. ad-con setzt Personalisierung im Rahmen seiner Lettershop-Dienstleistungen um.
Pick & Pack bezeichnet den zweistufigen Prozess im E-Commerce-Fulfillment, bei dem bestellte Artikel aus dem Lager entnommen (Pick) und anschließend versandfertig verpackt werden (Pack). Beide Schritte bilden den Kern der Auftragsabwicklung nach dem Bestelleingang.
Beim Picking werden die zu einer Bestellung gehörenden Artikel anhand einer Pickliste aus den Lagerplätzen zusammengetragen. Beim Packing folgen die Kontrolle der Ware, die Auswahl eines passenden Versandkartons, das Verpacken und das Anbringen des Versandlabels. Häufig kommen ergänzende Value Added Services wie Beileger oder Geschenkverpackung hinzu.
ad-con führt Pick & Pack als Teil seiner Fulfillment-Dienstleistungen aus.
Portooptimierung bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen die Portokosten beim Versand von Postsendungen gesenkt werden. Portooptimierung ist ein fester Bestandteil professioneller Lettershop-Dienstleistungen im Direktmarketing.
Zu den typischen Maßnahmen zählen die Vorsortierung der Sendungen nach Postleitzahlen, die Optimierung von Format und Gewicht sowie die Konsolidierung von Sendungen zu größeren Einlieferungsmengen. Durch die Einhaltung der Sortier- und Mengenvorgaben der Deutschen Post lassen sich vergünstigte Produkte wie Dialogpost nutzen. Der Umfang der möglichen Einsparung hängt von Auflage, Format und Sortiergrad ab.
ad-con führt Portooptimierung als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen durch.
Postauflieferung bezeichnet die Übergabe der fertig produzierten, sortierten und frankierten Sendungen an die Deutsche Post oder an einen alternativen Briefdienstleister. Sie bildet den letzten Schritt der Mailing-Produktion im Lettershop.
Vor der Auflieferung werden die Sendungen nach den Vorgaben des jeweiligen Zustellers vorsortiert und mit den erforderlichen Einlieferungsunterlagen versehen. Die Übergabe erfolgt gebündelt in Behältern, Trays oder auf Paletten. Eine korrekte Auflieferung ist Voraussetzung dafür, dass vergünstigte Portokonditionen wie bei der Dialogpost gewährt werden.
ad-con übernimmt die Postauflieferung als abschließenden Schritt seiner Lettershop-Dienstleistungen.
Postwurfsendung bezeichnet eine unadressierte Massendrucksache, die flächendeckend an Haushalte in bestimmten Gebieten verteilt wird. Die Zustellung erfolgt ohne namentliche Empfängeranschrift an alle Haushalte eines festgelegten Bereichs.
Die Auswahl der Verteilgebiete erfolgt nach geografischen Kriterien wie Postleitzahlen, Zustellbezirken oder Ortsteilen. Typische Formate sind Prospekte, Flyer und Handzettel des lokalen Einzelhandels. Da keine Adressdaten benötigt werden, eignet sich die Postwurfsendung für die breite Ansprache in einem räumlich abgegrenzten Markt.
Im Unterschied zur Dialogpost wird die Postwurfsendung nicht personalisiert und nicht an konkrete Adressen zugestellt. ad-con wickelt Postwurfsendungen als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen ab.
Response-Rate bezeichnet die Rücklaufquote einer Mailing-Kampagne, also den Anteil der Empfänger, die auf eine Sendung reagieren. Die Reaktion kann eine Bestellung, eine Anfrage, ein Rückruf oder eine Antwort per Postkarte sein.
Die Response-Rate wird als Prozentwert berechnet, indem die Zahl der Reaktionen durch die Zahl der versendeten Sendungen geteilt wird. Sie dient im Direktmarketing als zentrale Kennzahl für den Erfolg einer Aussendung. Beeinflusst wird sie unter anderem von Zielgruppenauswahl, Angebot, Gestaltung und Personalisierungstiefe.
Im Unterschied zur reinen Zustellquote misst die Response-Rate nicht die Zustellung, sondern die tatsächliche Reaktion der Empfänger.
Retourenmanagement bezeichnet den Prozess der Annahme, Prüfung und Wiederaufbereitung zurückgesendeter Waren im E-Commerce. Es umfasst alle Schritte von der Rücksendung bis zur erneuten Verfügbarkeit oder Aussonderung eines Artikels.
Bei der Retoure werden die zurückgesendeten Artikel erfasst, auf ihren Zustand geprüft und einer Kategorie zugeordnet. Einwandfreie Ware wird wieder eingelagert, beschädigte Ware aussortiert oder aufbereitet. Zugleich werden die Bestandsdaten aktualisiert und die Rückerstattung an den Kunden angestoßen.
Retourenmanagement ist ein fester Bestandteil des Fulfillments, da Rücksendungen im Online-Handel regelmäßig anfallen. ad-con bietet Retourenmanagement als Teil seiner Fulfillment-Dienstleistungen an.
Same-Day-Versand bezeichnet den Versand einer Bestellung noch am Tag des Bestelleingangs. Voraussetzung ist, dass die Bestellung vor der festgelegten Cut-off-Zeit des Fulfillment-Dienstleisters eingeht.
Beim Same-Day-Versand werden die betreffenden Bestellungen unmittelbar nach Eingang kommissioniert, verpackt und für die Abholung durch den Paketdienst bereitgestellt. Die tatsächliche Zustellung erfolgt je nach Dienstleister und Region am selben oder am folgenden Tag. Der Ablauf setzt eingespielte Lagerprozesse und eine enge Abstimmung mit den Versanddienstleistern voraus.
Im Unterschied zur Same-Day-Lieferung, die eine Zustellung am selben Tag meint, bezeichnet der Same-Day-Versand den Versand am selben Tag.
Selfmailer bezeichnet ein Mailing ohne separaten Briefumschlag, bei dem das bedruckte Werbemittel so gefalzt und verschlossen wird, dass es selbst als Versandhülle dient. Der Selfmailer ist eine verbreitete Sendungsform im Dialogmarketing.
Der Verschluss erfolgt meist über Klebepunkte, Klebestreifen oder eine umlaufende Perforation zum Aufreißen. Da Umschlag und Beilagen entfallen, sind Selfmailer material- und gewichtssparend, was Portovorteile ermöglichen kann. Gängige Formate reichen von der einfachen gefalzten Karte bis zum mehrseitigen Wickelfalz-Mailing.
Im Unterschied zum Kuvertmailing benötigt ein Selfmailer keinen separaten Umschlag. ad-con produziert Selfmailer als Teil seiner Lettershop-Dienstleistungen.
Sendungsverfolgung bezeichnet die Nachverfolgung des Produktions- und Zustellstatus einer Sendung über ein Online-Portal oder eine Schnittstelle. Im Hybridpost-Verfahren lässt sich damit der Weg eines Dokuments vom digitalen Eingang bis zur Zustellung nachvollziehen.
Über die Sendungsverfolgung sehen Versender, in welchem Bearbeitungsschritt sich eine Sendung befindet, etwa im Druck, in der Kuvertierung oder in der Zustellung. Die Statusdaten werden in einem Portal angezeigt oder per API in eigene Systeme übertragen. So lassen sich der Versandfortschritt dokumentieren und Rückfragen beantworten.
Im Unterschied zur reinen Paketverfolgung umfasst die Sendungsverfolgung bei Hybridpost auch die vorgelagerten Produktionsschritte. ad-con bietet eine Sendungsverfolgung im Rahmen seiner Hybridpost-und Fulfillment-Lösungen an.
SKU (Stock Keeping Unit) bezeichnet eine eindeutige Artikelnummer zur Identifizierung eines einzelnen Produkts im Lager. Jede SKU steht für eine bestimmte Variante eines Artikels, etwa in einer festgelegten Größe, Farbe oder Verpackungseinheit.
Die SKU dient als Grundlage für die Bestandsführung, die Kommissionierung und die Nachbestellung. Über sie lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie viele Einheiten eines Artikels vorrätig sind und an welchem Lagerplatz sie liegen. Vergeben wird die SKU in der Regel vom Händler oder vom Warenwirtschaftssystem.
Im Unterschied zur EAN oder GTIN, die produktübergreifend standardisiert sind, wird die SKU unternehmensintern vergeben.
Value Added Services (VAS) bezeichnet Zusatzleistungen, die über das Standard-Fulfillment hinausgehen und eine Sendung oder ein Produkt weiter veredeln. Der Begriff fasst optionale Leistungen zusammen, die ein Fulfillment-Dienstleister ergänzend anbietet.
Zu den Value Added Services zählen etwa individuelle Verpackungen, Geschenkverpackung, das Beilegen von Flyern oder Proben, die Personalisierung von Sendungen sowie zusätzliche Qualitätsprüfungen. Auch das Kitting, also die Zusammenstellung mehrerer Artikel zu einem Set, gehört häufig dazu. Solche Leistungen dienen der Kundenbindung und der Aufwertung des Auspackerlebnisses.
ad-con bietet Value Added Services als Teil seiner Fulfillment-Dienstleistungen an.
Warehousing bezeichnet die Lagerung von Waren in einem Lager oder Fulfillment-Center als Teil der Logistikkette. Der Begriff umfasst neben der reinen Einlagerung auch die Verwaltung und Kontrolle der Bestände.
Zum Warehousing gehören der Wareneingang, die Einlagerung an definierten Lagerplätzen, die Bestandsführung und die regelmäßige Inventur. Die Lagerung kann als Block-, Regal- oder Fachbodenlagerung organisiert sein. Ein strukturiertes Warehousing ist die Grundlage für eine schnelle Kommissionierung und einen reibungslosen Versand.
Warehousing bildet die Basisfunktion jedes Fulfillment-Prozesses. ad-con bietet Warehousing als Teil seiner Fulfillment-Dienstleistungen an.
WMS (Warehouse Management System) bezeichnet eine Software zur Steuerung und Verwaltung aller Prozesse innerhalb eines Lagers. Ein WMS bildet Bestände, Lagerplätze und Bewegungen digital ab und steuert die Abläufe im Fulfillment.
Zu den Funktionen eines WMS gehören die Bestandsführung, die Verwaltung der Lagerplätze, die Steuerung der Kommissionierung sowie die Ein- und Auslagerung. Über Schnittstellen tauscht das System Daten mit Online-Shops, Versanddienstleistern und Warenwirtschaftssystemen aus. Mitarbeiter erhalten Pick- und Packanweisungen häufig über mobile Scanner.
Im Unterschied zu einem einfachen Lagerverwaltungsprogramm steuert ein WMS auch komplexe Kommissionier- und Versandprozesse in Echtzeit.
